Klein Kunst Halle GALERIE 2

Christiane Theise

verarbeitet in ihren Designschmuck Silber oder Gold in Kombination mit Elfenbeinnuss,die auch Tagua Nuss oder Steinnuss genannt wird. Die Eigenschaften sind ähnlich dem Elfenbein, weshalb Steinnüsse als Elfenbeinersatz ("vegetabiles Elfenbein") Verwendung finden. Diese besondere Material macht das Schmuckdesign zu besonderen Einzelstücken und auch Sonderanfertigungen sind möglich.

Gunther Löbach

fertigt Damaszener Stahl und aus diesen seine beeindruckenden Damaszenermesser. Den Preis für das beste Klappmesser des Jahres 2007 bekam er für die innovative Konstruktion und Gestaltung des Shape Shifter(Shapeshifter), aber auch seine anderen Messer, wie zum Beispiel der Drachenhäuter sind etwas ganz Besonderes. Jedes Messer ist ein Einzelstück aus vielen Lagen Stahl und zum Teil mit Griffen aus Corian, einem Kunststein, oder aus Bein (Knochen),Holz oder Halbedelstein gefertigt.

Wiebke Vogt

benutzt bei ihrer Glasgestaltung serielles oder mundgeblasenes Glas und arbeitet mit Sandstrahltechnik und Vergoldung. Durch die glänzenden, die matten und die vergoldeten Bereiche bekommt das Glas eine ganz neue Aussagekraft. Es wird sowohl Gebrauchsglas gefertigt, wie Weingläser, Wassergläser, Sektflöten und auch Vasen, als auch gläserne Unikate und Einzelstücke, die eher als Objekte zu betrachten sind.

Enno Jäkel

hat eine besondere Technik der Keramikgestaltung entwickelt. Dabei wird ein regelmäßiges Muster in ein schlankes, mit Porzellan beschichtetes Gefäß eingedrückt. Anschließend wird das Stück von innen zu einer bauchigen Form geweitet.An den eingedrückten Stellen reißt die Oberfläche auf. Das entstehende gedehnte Muster bildet den Formgebungsprozess ab. Es entsteht Gebrauchskeramik als auch keramische Objekte, wie die neuen Wandobjekte, die er Schläfer nennt und die an archaische Kreaturen erinnern, vielleicht Asseln oder Gürteltiere, die an der Wand hängend ruhen, aber jeden Moment in Bewegung geraten könnten.

Garnet Rösch-Meier

verarbeitet in ihren Schuckunikaten und Einzelstücken Lampwork-Perlen, also Lampenperlen, ebenso wie echte Perlen und solche aus Edelsteinen, aber auch Perlmutt, Stoffblumen und Tiere aus Kunststoff. Die ungewöhnlichen Schmuckstücke sprechen eine ganz eigene Sprache und man kann sich beispielsweise ein Schmuckstück mit seinem Krafttier fertigen lassen, vielleicht sogar in Kombination mit Steinen, die zu einem passen.

Ulrike Scriba

fertigt Tabletts, Schalen und Holzdosen in Intarsientechnik, der alten Kunst der Marqueterie oder Intarsia. Diese Technik ist zu arbeitsintensiv und aufwendig in ihrer Herstellung, weshalb sie heute in der individuellen Möbelproduktion nicht mehr zu sehen ist. Ulrike Scriba verwendet die Technik des Intarsien-schneidens als Gestaltungselement bei der Herstellung ihrer Kästen, Schmuckschatullen, Dosen und Tabletts, wobei sie ungewöhnliche Holzarten, wie Mooreiche, Koto, Bubinga, Wenge, Ebenholz, Chakte Viga, Chakte Kok, Sapeli, Libanon Zeder, Avodiré, Amaranth, Myrthe-Maser, Zitronenholz, Apfelahorn oder Fineline verwendet, diese zum Teil noch schwärzt oder blau einfärbt, mit Materialien wie Rochenhaut kombiniert und sie zu ausgefallenen Mustern zusammensetzt, bevor sie diese auf den Holzkorpus leimt. Eine außergewöhnliche Kombination ist außerdem die mit Silberblechen, welche sie in der Technik des Metalltreibens mit Mustern punziert und zusammen mit den Intarsien auf ihren Objekten verwendet.

Tamara Grüner

kreiert außergewöhnliche Schmuckstücke und Objekt in ungewöhnlichen Materialkombinationen. Verwendung finden Keramik und Porzellan, in Verbindung mit Kunststoff oder Silikon und zum Teil Perlen oder Edelsteinen. Die Objekte erinnern an die. Die Namen, die sie ihren Objekten gibt, führen uns zu den Tieren der Tiefsee von denen die Künstlerin ihre Inspiration bezieht.

Renate Ellereit-Laube

versteht sich meisterhaft darauf, ihren Skulpturen Charakter einzuhauchen. Wie eine Karikatur überzeichnen die Keramikskulpturen, die Korkenköpfe und die Lavendel- oder Duftsäckchen mit dem Keramik-Kopf bestimmte optische Merkmale. Einige Charaktere erkennen wir wieder, wie zum Beispiel Cäsar oder den Lehrer Lempel von Wilhelm Busch, andere kommen uns bekannt vor, weil wir Ähnlichkeiten mit Verwandten oder Bekannten feststellen können. Die Figuren werden aus Keramik gestaltet, im Strohbrand oder im Ofen gebrannt. Einige werden hinterher bemalt und gegebenenfalls mit Haaren, Hut, Brille oder Bart versehen.

Antje Henke

produziert unter dem Label "Ideenreich" modisches Design, wie es typisch für die Hauptstadt Berlin ist. So entstehen aus Kunststoffsets Plastiktaschen, aus Kronkorken Buttons, aus Knöpfen Armbänder, aus alten Langspielplatten Obstschalen, aus Tetra-Packs Geldbörsen und aus Schaumgummikugeln grafischer Schmuck.

Holger Weyrauch

kreiert entzückende Keramikcomics, wobei meist Fuchs und Gans als Pärchen auftreten oder rosafarbene Schweinchen. Die Figuren werden aus Ton modelliert und nach dem Brennen bemalt. Jede dieser kleinen Skulpturen aus Keramik hat einen Namen, der uns mit einem Augenzwinkern in die Welt des Comics lockt.